Unsere Vereinsgewässer


Der Tonbergsee

Der See ist durch den Abbau von Ton entstanden der für die Ziegelproduktion der benachbarten Ziegelfabrik Olfry benötigt wurde. Heute bietet das Areal dieversen Tieren und Pflanzen ein neues Zuhause. So sind Haubentaucher und Eisvogel keine seltenen Gäste am See. Hier lässt es sich herrlich entspannen wärend man auf den Einen oder Anderen kapitalen Fisch wie zum Beispiel Karpfen, Hecht, Zander, Aal, oder Barsch ansitzt.


Die Tonkuhle

Das Freibad Tonkuhle am Tannenweg in Vechta ging hervor aus einer Grube, die durch den Tonabbau für die benachbarte Ziegelei Vormoor (bis 1967 in Betrieb) entstand. Wegen der idyllischen Lage und guten Wasserqualität wird es seit 1932 schon als Badeanstalt gerne besucht.Damals hatte noch nicht jeder Haushalt ein Badezimmer mit Dusche. Deshalb war die Tonkuhle in den Anfangszeiten nicht nur Erholungsbad, sondern diente auch der Körperhygiene. Zu der Zeit war der Badebetrieb sogar noch nach Geschlechtern getrennt. Im vorderen Bereich badeten die Jungs, weiter hinten den Bäumen die Mädchen. In den 60er Jahren wurden dann das jetzige Barackenhaus mit Umkleidekabinen und Duschen gebaut. Irgendwann kam ein Betonbecken mit gechlorten Wasser dazu. Das Becken wurde später wieder abgerissen.   1990 wurde die Tonkuhle zu einem Naturbad umgebaut. Als die Stadt das Freibad schließen und dann einebnen wollte, gründeten die Fans des Kultbades eine Bürgerinitiative. Mit Erfolg. 2001 wurde die Tonkuhle privatisiert und erhielt ihren neuen Namen Toncoole.

Quelle: www.nordkreis-vechta.de


Zitadelle Vechta 1666/67

Eingebunden in eine moderne Parklandschaft bietet die Teilrekonstruktion der historischen Festungsanlage Vechta die Möglichkeit, eine militärische Verteidigungsanlage des Barock nachzuvollziehen. Mit dem Bau der Zitadelle „Sancta Maria“ nach einem von französischen (Vauban) und holländischen (Ruse) Festungsbaumeistern entwickelten System hat der Münstersche Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen 1666/67 begonnen (die bereits bestehende, ältere Stadtfestung wurde daraufhin 1685 geschleift). Damit beginnt die einhundertjährige Geschichte der Festung Vechta, eine der modernsten ihrer Zeit, die militärtechnisch aber schon bald überholt ist und 1769 geschleift wird.

Die Festung wurde westlich der Stadt errichtet und war durch eine Esplanade (freies Schussfeld) von ihr getrennt. Sie bestand aus einem fünfzackigen Stern mit den nach dem Kirchengründer St. Paulus und den am Bau beteiligten Fürstbischöfen benannten Bastionen (Christoph Bernhard, Ferdinand, Maximilian und Friedrich Christian). Die ca. 32 ha große Anlage mit einem Durchmesser von 700 Metern konnte in Friedenszeiten 200 Soldaten mit ihren Frauen und Kindern, in Kriegszeiten 800 Soldaten Unterkunft bieten. Die Zitadelle hatte somit die gleiche räumliche und demographische Größe wie die damalige Stadt Vechta (um 1700 ca. 1100 Personen). Neben der Brauerei, Werkstätten, Krankenhaus, Kapelle, Gefängnis, Verwaltung und Wohneinheiten, Speichern und Magazinen bildete sie eine eigene kleine Stadt mit vielfältigen Abhängigkeiten und Beziehungen zu der Kaufmanns- und Handwerkerstadt Vechta.

Im Siebenjährigen Krieg (1758) wurde die Festung erstmals belagert und, da sie militärtechnisch nicht mehr zu verteidigen war, kampflos an die preussisch-hannoversche Armee übergeben. Zwei Jahre später wurde die Zitadelle geschleift, die Gebäude samt Inventar versteigert und Eisenwerk, Türen und Beschläge beim Schlossbau in Münster wiederverwendet. Der Turm der Oyther Kirche entstand aus Abbruchmaterial der Zitadelle. Der Altar der Zitadellenkapelle kam in die Kirche St. Vitus nach Vestrup (der heutige Vestruper Altar ist damit allerdings nicht identisch). Ab 1816 diente das Gelände dem Strafvollzug.

Quelle: Museum im Zeughaus · Zitadelle 15 · 49377 Vechta 

Tel (04441) 93090 · info@museum-vechta.de



Hochzeitswald & Regenrückhaltebecken
hinter Nemann
 
Der Vechtaer Hochzeitswald hat Tradition: bereits seit 1989 werden dort Bäume anlässlich einer Eheschließung oder eines Ehejubiläums gepflanzt. Insgesamt stehen dort bislang 982 Bäume. Höchstwahrscheinlich wird in diesem Jahr der 1000. Baum gepflanzt. Mit dem Hochzeitswald Vechta hat die Stadtverwaltung einen Brauch aus vergangenen Zeiten wiederbelebt; früher machten „Landesherren“ ihre Einwilligung zu einer Eheschließung von der Pflanzung eines Baumes abhängig.
 
Das Regenrückhaltebecken befindet sich hinter dem Möbelhaus Nemann an der Amsterdammer Straße.
 
Ein weiteres Becken befindet sich hinter dem Rasta Dome im Stukenborg.
(Wird auf Google Maps in der Kartenansicht nicht dagestellt, auf Satelietenansicht kann man es sehen.) 
 

Regenrückhaltebecken Schweriner Straße

schöner Teich mit gutem Fischbestand. 
Parkmöglichkeiten befinden sich an der Schweriner Straße und am Ende der Robert-Bosch-Straße.